Pizza con trota

26. Februar 2015

Hallo ihr Lieben,
in den letzten Tagen habe ich viele neue Rezepte ausprobiert und ich freue mir gerade ein Loch in den Bauch. Einfach weil es geschmeckt hat und die Fotos alle ganz hübsch geworden sind und weil ich euch nach und nach davon berichten kann. 

Für meine Verhältnisse war ich sehr experimentierfreudig. Die veganen Rotkohlrouladen mit Bulgur und die Blutorangenmuffins kamen aber auch bei euch super an. 
Danke für das tolle Feedback ♥

Am vergangenen Wochenende haben wir von einem Bekannten, zwei frische Regenbogenforellen aus dem Waldecker Land bekommen.
Da mein Paps einen kleinen Tischräucherofen hat und wir das lange nicht gemacht hatten, stand schnell fest, dass die Forellen geräuchert werden.
Am Ende des Beitrages könnt ihr noch eine kleine Anleitung finden, falls ihr auch einmal selbst räuchern wollt.

Die Soulfood-Familie isst geräucherte Forelle am liebsten ganz klassisch auf frischem Brot mit etwas Butter. Aaaaaber ich wollte ja mal etwas anderes machen.
Wenn ich nachts wachliege, stöbere ich gerne in E-Books durch Rezepte und lasse mich inspirieren. Oftmals kommen dann völlig andere Gerichte dabei rum, weil ich es nicht lassen kann, Zutaten zu ergänzen oder zu verändern :)
Das heutige Rezept ist nah dran am Original und ich habe es in der Rezepte-App von LECKER gefunden. Dank Tanja von Rock & Owl hat das Gericht nun auch noch einen wohlklingenden Namen. Ich dank dir, meine Liebe ♥

Pizza con trota


Zutaten für den Pizzateig (4 große Stücke):
  • 300g Weizenmehl
  • 1 gestrichener TL Salz
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 3 EL Olivenöl
  • 100ml Wasser (lauwarm)

Zutaten für den Belag:
  • 100g Crème Fraîche
  • 1-2 TL Dijon-Senf
  • Meersalz & frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1/2 Bund Schnittlauch (gehackt)
  • 1 Kugel (125g) Büffelmozzarella
  • 100g geriebener Mozzarella (normal)
  • 1 mittelgroße Kartoffel
  • etwas Butter
  • 2 Forellenfilets (geräuchert)
  • 1 kleiner Apfel
  • 1/2 Kästchen Kresse
  • etwas Sahnemeerrettich (nach Belieben)

Gebt das Mehl für den Teig in eine große Schüssel und vermischt es gut mit der Hefe.
Dann Olivenöl, Wasser und Salz dazu geben und alles mit den Knethaken eines Mixers zuerst langsam, dann auf höchster Stufe etwa 5 Minuten durchkneten, bis ein glatter Teig entstanden ist.
Tipp: wenn der Teig zu krümelig bleibt, einfach 1-2 EL Wasser ergänzen.

Schüssel abdecken und an einem warmen Ort 20-25 Minuten gehen lassen. Der Teig sollte sich dabei deutlich vergrößern.

Inzwischen könnt ihr den Belag vorbereiten. Schält die Kartoffel und schneidet sie in dünne gleichmäßige Scheiben. Bratet die Scheiben in etwas Butter goldbraun an und würzt sie mit Salz und Pfeffer.

Vermischt die Crème Fraîche mit dem Senf und würzt die Masse kräftig mit Salz und Pfeffer.
Wascht die Kresse, sowie den Apfel, schneidet ihn aber noch nicht, damit er nicht braun wird.
Zupft den Büffelmozzarella in kleine Stücke.

Wenn der Teig aufgegangen ist, knetet ihn auf einer bemehlten Fläche nochmal kurz durch und teilt ihn in vier Teigklumpen (natürlich könnt ihr auch eine große Pizza machen, wir essen nur alle gerne den Rand).
Belegt ein Blech mit Backpapier, rollt die Teigklumpen rechteckig aus und legt sie darauf.
Weitere 10-15 Minuten zugedeckt gehen lassen.

 

Bestreicht anschließend die Teigfladen mit der Crème Fraîche-Masse, streut den gehackten Schnittlauch darüber und verteilt beide Mozzarella-Sorten darauf.

Backt die Pizzastücke etwa 15-20 Minuten im vorgeheizten Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze.

Schneidet inzwischen die Forellenfilets in mundgerechte Stücke und den Apfel in kleine Schnitze.
Die Kartoffelscheiben nochmal kurz erhitzen.

Wenn die Pizza nach euren Wünschen knusprig gebacken ist, nehmt sie aus dem Ofen, belegt sie mit den Kartoffel- und Apfelscheiben, legt die Forellenfiletstücke darauf und bestreut alles großzügig mit Kresse. 
Nach Belieben könnt ihr noch etwas Sahnemeerrettich dazu essen, aber ich finde, es schmeckt auch ohne ganz wunderbar ;-)


Wen es interessiert, hier ein kurzer Überblick zur Räucherung.

Wir haben einen kleinen Tischräucherofen. Diese kann man schon ab 40,- Euro aus Edelstahl bekommen. Außerdem braucht ihr Räuchermehl und Brennspiritus.

Die frischen Forellen sollten ausgenommen und sehr sauber sein.
Man legt sie in eine Schüssel und übergießt sie mit einer Salzlake.
Mein Paps hat eine Lake gemacht bei der auf 1 Liter Wasser etwa 60g Salz kommen. Außerdem hat er zerstoßene Wacholderbeeren und Pfefferkörner, Rosmarin, Knoblauch und Zitronensaft dazu gegeben.
Die Lake sollte den Fisch vollständig bedecken. 
12 Stunden lang bleibt er nun an einem kühlen Ort in dieser Lake, damit die Gewürze schön einziehen können.

Anschließend werden die Forellen mit Wasser abgewaschen und trocken getupft.
Die Fische müssen nun trocknen. Bei uns hingen sie dafür an der Wäscheleine.

Und schon kann die Räucherung beginnen :-)
Dies wird je nach Gerät leicht unterschiedlich ablaufen. Am besten informiert ihr euch beim Hersteller.
Wir haben unsere zwei Forellen 20 Minuten lang mit Buchenmehl geräuchert und sie waren perfekt.

Kommentare:

  1. Meine liebe Janke,
    so jetzt hab ich mir endlich die Zeit genommen und mir deinen tollen Beitrag angeschaut ! Weisst ja bin unterwegs nach Hause ;-) Die Pizza ist der Knaller! Wie sagst du immer: Omnonomnom ;-) Ich liebe geräucherte Forelle und Pizza sowieso! Ich beneide euch um euren Räucherofen. Ich sag mal meinem Mann, das er mal einen bauen soll;-)
    Viele liebe Grüße
    Sia

    P.S: Bis bald #geheimniskrämerei

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    1. Ja, der kleine Ofen ist wirklich was feines. Aber selbstgebaut wäre ja noch viiiiel cooler :-)
      Danke für dein liebes Feedback, ich glaube die Kombi scheidet die Geister *lach
      Ich fand's genial :-)

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