Liebe auf den zweiten Blick: mein Donutmaker und ich

27. Oktober 2015

Hand aufs Herz, welche Küchengeräte stehen in euren Regalen und Schränken ganz hinten und verstauben?
Was gibt es dort an Maschinen und Helferlein, die ihr euch voller Enthusiasmus gekauft, einmal benutzt und dann immer weiter nach hinten in den Schrank geschoben habt? 
Ganz finster wird es für diese Geräte, wenn sie erst einmal im Keller landen. Zwischen alten Konserven, ausrangierten Möbeln und verschiedenen Werkzeugen geraten sie immer mehr in Vergessenheit.
Dieses traurige Schicksal erleiden unzählige Popcornmaschinen, Sandwichmaker, Smoothiemixer, Eierkocher, Sprossenziehgeräte und nicht zuletzt all die innovativen Produkte des großen Plastikdosenherstellers.
Ein wenig besser ergeht es den saisonalen Geräte wie Fondue, Raclettegrill und Feuerzangenbowle. Die schaffen es immerhin alle ein bis zwei Jahre aus ihrem Kellerloch und kommen abwechselnd an Weihnachten oder Silvester zum Einsatz.
Mein traurigstes Küchengerät war bis vor einigen Tagen ein alter Donutmaker. Mindestens 10 Jahre hat nutz- und teiglos im Regal gestanden. Einmal war er bisher zum Einsatz gekommen. Der glücklichste Tag im Leben meines kleinen Donutmakers.... bis JETZT!
Am Wochenende kam er mir plötzlich in den Sinn. Kleine Halloween-Monster-Donuts wollte ich gerne backen und, ach ja, ich hatte doch mal einen Donutmaker.
Die erste Frage, die sich mir nach 5 Umzügen stellte: Wo ist das Ding? Und gleich als nächstes: funktioniert es noch?
Die Soulfood-Mam fand ihn in den Tiefen unseres Familienkellers und was soll ich sagen: er funktionierte einwandfrei. Als hätte er auf diesen Moment gewartet.
Aus meinen kleinen Monstern wurde leider bisher nichts, aber dafür habe ich heute ein neues Fingerfood für euch im Gepäck. Aus meinem süßen Teig wurde nämlich ganz spontan ein herzhafter und für alle, die nun keinen Donutmaker aus dem Keller retten können: 
der Teig kann natürlich auch in einem Waffeleisen ausgebacken werden.

Herzhafte Mini-Donuts




Zutaten  für 15-20 Mini-Donuts
  • 90g Mehl
  • 1 gehäufter TL Backpulver
  • 40g Käse
  • 40g Schinken oder Salami
  • 1 EL gehackte Petersilie
  • Salz & Pfeffer
  • 80g Buttermilch
  • 1 1/2 EL neutrales Öl
  • 1 Ei
  • 1 Stück Zwiebel (optional)
  • Apfel (optional) 

Schneidet Käse, Schinken oder Salami und wenn ihr mögt ein Stück Apfel und Zwiebel in sehr kleine Würfel. Gebt alles zusammen mit Mehl, Petersilie und Backpulver in eine Schüssel und verührt es miteinander.
Mischt die flüssigen Zutaten Buttermilch, Ei und Öl in einer separaten Schüssel und verrührt anschließend alles mit den trockenen Zutaten. Mit Salz und Pfeffer würzen, dann 10-15 Minuten ruhen lassen.

Zum Backen habe ich einen handelsüblichen Donutmaker benutzt und je einen EL Teig pro Mulde eingefüllt.
Wie lange die Donuts gebacken werden müssen, hängt von eurem Gerät ab. 
Ihr könnt natürlich auch kleine Waffelecken mit einem Waffeleisen backen oder für den großen Hunger die klassische Waffelform wählen.
Viel Spaß beim Experimentieren und Auffuttern





Kommentare:

  1. Tja, so manche dieser Geräte habe ich auch - bzw. die meisten sind schon wieder entsorgt, verschenkt, verkauft. Ein Donutmaker war bisher nicht dabei, aber das Waffeleisen könnte auch mal wieder zum Einsatz kommen... ;-)

    Herzhaft finde ich gut!

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  2. Sieht das alles wunderbar aus. Eine tolle Idee diese herzhaften Dounuts, daß muss ich mal probieren.
    Ich habe seit Jahren einen Donutsmaker der war noch nie richtig im Einsatz, jetzt wird es aber Zeit. Danke für die tollen Ideen.
    Liebe Grüße
    Ingrid

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  3. Der Donutmaker ist so ein Gerät bei mir. Eigentlich das Einzige, denn ich habe viel weggegeben. Aber jetzt bekommt er Arbeit, denn diese Donuts passen bestimmt auch gut in die Brotzeitboxen des Nachwuchses :-)

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  4. So eine tolle Idee, dei Donuts sehen richtig lecker aus. Hmmmm. Und ja erwischt, so ein komisches Sprossenziehglas schlummert neben einigen anderen unnützen Dingen auch noch in meiner Küche... :)

    Lieben Gruß
    Anita

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  5. Interessant! Hab mir nie einen gekauft, aber immer überlegt, ob die Donuts damit wohl besser schmecken alsdie aus dem Backofen. Geschmacklich hatten mich bisher leider immer nur die frittierten überzeugt..
    LG
    Ela

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  6. Lecker und mal was anderes. Donuts müssen nicht immer süß sein! ;)
    Leider habe ich kein Waffeleisen oder Donutmaker. Muss ich mir wohl doch endlich mal zulegen.

    Liebe Grüße, Angelique
    www.freshdelight.de

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