Behutsame Saisoneröffnung mit Gingerbread

22. November 2015

Heute Nacht sind die Temperaturen bei uns in Mittelhessen zum ersten Mal in diesem November unter die 0°C-Marke gefallen. So wie sich das für einen ordentlichen November eben gehört. Die Höchstmarke von 18°C fand ich schon sehr befremdlich, schließlich sind es nur noch... Moment... nur noch 32 Tage bis Weihnachten. Etwas mehr als ein Monat.
Und ihr denkt jetzt gerade: "Ernsthaft? - Sie redet mit uns gerade über's Wetter!?". Ja, das mache ich. Denn jetzt haben wir endlich eine Außentemperatur erreicht, bei der ich Lust auf Plätzchen, Lebkuchen, Spekulatius, Mandarinchen, Marzipan und Glühwein bekomme.
Und während mich gerade das erste Vögelchen vor dem Fenster besucht und sich einen Sonnenblumenkern schnappt, eröffne ich heute ganz offiziell und sehr behutsam die soulfood'sche Adventsbäckerei.
Es gibt auch noch keine Förmchen, Sterne und Zuckerschriften, sondern lediglich ein wundervoll würziges Gingerbread nach einem Rezept von Cynthia Barcomi. Für den süßen Zahn habe ich noch etwas Schokolade ergänzt. Nächsten Sonntag wird es dann allerdings ernst, ihr Lieben. Zum ersten Advent werde ich euch ordentlich Weihnachtsstimmung um die Ohren hauen *lach.


Zutaten:
(nach einem Rezept aus Cynthia Barcomi's Backbuch*)

  • 210g Mehl
  • 1TL Zimt
  • 1TL gemahlener Ingwer
  • 1/4 TL gemahlene Nelken oder Kardamom
  • 1 Prise Salz
  • 60g weiche Butter
  • 100g Zucker
  • 1 Ei
  • 1/2 + 1/4 TL Natron*
  • 125ml Zuckerrübensirup*
  • 175ml frisches Wasser
  • 50g geraspelte Schokolade (optional)
  • Puderzucker zum Bestäuben

Heizt den Ofen auf 180°C Heißluft vor. Cynthia hat in ihrem Rezept eine quadratische Form benutzt (23x23cm). Ich habe den Teig in einer Brotform gebacken. So oder so: vorher einfetten nicht vergessen.

Mehl, Zimt, Ingwer, Nelken und Salz miteinander vermischen. In einer weiteren Schüssel Butter und Zucker cremig rühren und das Ei hinzufügen. 1/2 TL Natron mit Sirup verrühren und dann in die Zucker-Ei-Mischung geben.

Wasser aufkochen und 1/4 TL Natron darin auflösen. Nun werden abwechelnd die trockenen Zutaten und das Natronwasser unter den vorhandenen Teig gerührt bis alles gut vermischt ist. Zusätzlich habe ich noch etwas Raspelschokolade untergehoben.
Teig in die Form füllen. Die Kastenform braucht etwa 40 Minuten zum Durchbacken, eine Brownieform nur ca. 25 Minuten. Die Stäbchenprobe zeigt euch, ob das Gingerbread aus dem Ofen darf.
Nach dem Abkühlen ordentlich mit Puderzucker bestreuen und zu einer Tasse Kaffee oder Tee genießen. Habt alle einen schönen Sonntag - eure Janke.



1 Kommentar:

  1. Köstliches Rezept und sieht so fluffig und gut aus. Lustig gerade gestern habe ich auch Gingerbread gebacken aber flach als Schnitten alla Nigella.
    Einen schönen Sonntag und liebe Grüße
    Ingrid

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